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weibliche Lust
Die weibliche Unterwerfung unter das männliche sexuelle Opferritual dient der Erlangung von Lebensfühlung durch die Übernahme der erlittenen Vergegenständlichung.
weibliche Lust
"Selbst die brünstigste Adoration des Phallus kann nichts anderes sein als die Scheinbarkeit von Unterwerfung zum Zweck, dem einzigen, ein Maximum an Todesmaterie zur haltlos inneren Lebensfühlungs-Rückumwandlung bis hin zum Ernstfall der Schwangerschaft sich zu verschaffen. Je stärker die weibliche Lust, umso bedeutender auch im paranoiden Verstande der weibliche Betrug, just immer nur so zu tun, als ob der Mann der Exklusiv-Autor ihrer blühenden Sexualität wäre, begehrend hinlangte ans Begehren des Anderen (der Anderen) wirklich. (...) Verfallsmimesis ans männliche Leichenverdikt, Beschuldigungsvorpreschen gegen und zugleich im Einvernehmen mit der Fetischisierung."
Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 1983, 70f.
 
 
 
Verweise