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Generationssexualität \
weibliche Lust
Die weibliche Unterwerfung unter das männliche sexuelle Opferritual dient der Erlangung von Lebensfühlung durch die Übernahme der erlittenen Vergegenständlichung.
weibliche Lust
"Selbst die brünstigste Adoration des Phallus kann nichts anderes sein als die Scheinbarkeit von Unterwerfung zum Zweck, dem einzigen, ein Maximum an Todesmaterie zur haltlos inneren Lebensfühlungs-Rückumwandlung bis hin zum Ernstfall der Schwangerschaft sich zu verschaffen. Je stärker die weibliche Lust, umso bedeutender auch im paranoiden Verstande der weibliche Betrug, just immer nur so zu tun, als ob der Mann der Exklusiv-Autor ihrer blühenden Sexualität wäre, begehrend hinlangte ans Begehren des Anderen (der Anderen) wirklich. (...) Verfallsmimesis ans männliche Leichenverdikt, Beschuldigungsvorpreschen gegen und zugleich im Einvernehmen mit der Fetischisierung."
Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 70f.
Wuppertal/Düsseldorf. 1983
Begriffe:
 
 
 

Verweise
 
Der das Patriarchat stützende Konsens zwischen den Geschlechtern: die Zustimmung der Frau zum eigenen Opferstatus angesichts des Mannes.
Das Versagen des Vaters, seiner Tochter bei der Abgrenzung gegen ihre Mutter zu helfen, führt zu einer inzestuösen Fixierung des Vaters an seine Tochter, die nicht selten von ihrer Seite mit Hass beantwortet wird.
Tote (mütterliche) Weiblichkeit ist der Stoff, aus dem die Dinge bestehen. Produktiv gemacht wird dieser Opferstoff durch die Umwandlung der Mutter in die Tochter.
Generationssexualität