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weibliche Sexualität
weibliche Sexualität
"Jenseits aller Alternative von so etwas wie Zwang und Freiheit zeigt sich in diesem weiblichen Mittun die patriarchatskonstitutive paranoische Einigungsformel zwischen den Geschlechtern, die wie ein Fluch die abendl√§ndische Geschichte determiniert. In einem einzigen genealogischen Kontext begriffen, kommen die Geschlechter (mit allem, was daraus historisch resultiert) darin √ľberein, da√ü Mann sich den Wunsch gestattet, Frau zu werden, und die Frau sich den Wunsch gestattet, Frau zu bleiben. Die uns exklusiv gel√§ufige Bestimmung des anderen Geschlechts - sie existiert als Parodie/Travestie der Opferintrojektion einer projektiven Identifikation, in dieser Erzeugung des Widerspruchs der Vernichtung sich erhaltender Weiblichkeit an ihr selber."
Philosophie der Sexualität; in: Die Eule Nr. 10, 1983, 64f.

Verweise  
Ausführungen