Name
Passwort
Themen

Passagen
Schlaf - Traum - Wachen \
welterzeugender Traum
Der Traum als selbstbezügliche Repräsentation in seinen Modi von Verschiebung und Verdichtung ist eine Erzeugung von Welt innerhalb der drohenden Grenzen des Nichts.
welterzeugender Traum
"Der träumende Schlaf - das Spiel von »Verschiebung« und »Verdichtung«, kurzum des Aufschubs (»différance«) innerhalb der »Rücksicht auf Darstellbarkeit« - ist nicht nur ein zwingendes Modell des traumatischen Seinsverhältnisses in den unmöglichen Nichts-Grenzen, wissenschaftlich zumal, selbst vielmehr die vor- und nachträgliche Bildungsstätte dieser Welt/von Welt überhaupt."
Propädeutisches zur Philosophie des Leib-Seele-Problems; in: Metastasen, 60
 
 
 
Verweise
 
Der Traum ist eine symptomartige Selbstdarstellung des Repräsentationsvermögens bis hin zu seinem Scheitern im Übergang ins Wachen.
Mit dem Erwachen zerfällt die Traumrepräsentativität, was tödlich wäre, träte nicht an ihre Stelle der Bezug zur Welt, zu den Dingen, - ein Derivat des Tiefschlafs.
Der Traum wie das Wachen – beides Zustände der Repräsentation - sind ein rettender Raum zwischen dem Nichts des Tiefschlafs und dem Nichts des vollkommenen Erwachens.
Schlaf - Traum - Wachen