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zwischen Krankheit und Normalität
Pathognostik bewegt sich im Raum zwischen Krankheit und Normalität, indem sie die in Krankheit unbegriffen enthaltene Erkenntnis von dieser abtrennt.
zwischen Krankheit und Normalität
"Die Erhaltungsform Intellektualität hingegen, auf der einzig auch die Pathognostik bis in ihre Praxisversuche hinein beruht, balanciert über dem Abgrund von Krankheit gleichermaßen wie über demjenigen der Normalität; und wenn ihr Balanceakt gelingt, so verbraucht sie die adaptierte Gewalt des Normalen, um den Gnosisbefall durchs Autarkiephantasma in Krankheit abzutrennen, zu stellen, sichtbar zu machen. Insbesondere läuft sie Gefahr, der vorherrschenden Verkommenheitsform des Normalen zu verfallen, der Universalverkitschung dieses Heiligen nämlich als demokratisiertem All-Eingedenken: der Verwechslung der immer gefährdeten Glashaut der Intellektualität mit dem Ursprung des Seins selber, kurzum dem wahren Bürgergeist."
Selbstkommentar zum Beitrag: Die eingesperrte Sakralität; in Kaum 3, 75

 
Verweise  
Krankheit als Widerspruch zwischen der Aufbrechung der der tautologischen Dingverfassung und ihrem Erhalt, Normalität hingegen als blinde Botmäßigkeit gegenüber den Dingen.