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Passagen zu: Übertragung

"Die orthodoxe Handhabung der Übertragung besteht in einer Art von paranoischer Sprachimperativität. Die Chancen sind nämlich fast gleich null, daß der Analytiker nicht doch seine prekäre Apotheose erfährt: als »Person«, wie man das ausdrückt, muß er schuldabsorbierenden Dingstatus annehmen, ein heilig sprechend Ding sein." ... ⇒ [mehr]

"Insofern das psychoanalytische Übertragungskonzept auf diesem falschen Selbst-Anderen-Verhältnis beruht - nämlich eine Art von paranoischem Einbruch des Anderen in das Selbst zum Zweck der Umwandlung dieser Entmachtung in eigene Macht (= Ich) unter Desavouierung der dabei aufkommenden unbewußten Inhalte betreibt -, darf es keinen Einlaß in die Pathognostik finden. An seine Stelle tritt das - noch auszuarbeitende - Konzept der ... ⇒ [mehr]

"Übertragung, das ist nichts anderes als der initiale Betrug der Krankheit durch deren Heilungsideal, der apostrophierte paranoische Effekt spürbaren Schuldaufkommens im Symptom für den Kranken als Widerschein der Souveränitätsverfolgung des Psychoanalytikers. Es bleibt zwar unbestreitbar, daß diese initiale Blockierung lebensgeschichtlich geöffnet und perspektiviert werden könne (...); doch diese generationssexuelle Rück-Sicht besteht ... ⇒ [mehr]

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