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Passagen zu: Dinge

"Die Arbeitsprodukte, Dinge/Waren, treten das Erbe des kopro-, nekrophagischen Extreminzests, extern objektiv verschoben, verdichtet, entstellt, das ist epikalyptisch gemacht, an.
Den hauptsächlichen Epikalyptikmodus macht die wissenschaftskonstitutive Dingtautologisierung, die eben noch den ästhetisch-künstlerischen Dingsymbolismus unverbindlich erlaubt. Wohingegen die symptomimmanenten Dingreferenzen, wie immer auch zwielichtig und ... ⇒ [mehr]

"Dinge, »Sterbehilfen« (HH), Urtherapeutika des sterblich korrupten Menschkörpers: schuldabsorptive epikalyptische Differierensmaßgabe schlechthin, rettende Purgatorien der Verwesung, der kurzschlüssig letalen Faeces- und Kadaver­eucharistie, todestrieblicher Fundamentalillusionismus präsenzistischer Todesdisposition, zwingendst zum Befristungs­preis ihrer souverän suizidal explosiven Destruktionsaufladung (memo: die »Waffenförmigkeit ... ⇒ [mehr]

"Nicht nämlich gibt es einerseits den, gar auch noch vornehmlichen sexuellen, Körper einerseits und die Dinge andererseits, die der Körpermetaphorisierung durch sie irgend durch Ähnlichkeiten entgegenkommen - ein Übertragungs­verhältnis auch, das jederzeit seiner - infantilen/ästhetischen/pathologischen - Unverbindlichkeit wegen, rückgängig gemacht werden könne; basal vielmehr ist der Übertragungsvorgang des Körpers in das Ding/als ... ⇒ [mehr]

"Krankheit - das ist das unmögliche Ansinnen, den Vorbehalt der inneren Dingverfassung zerstören und zugleich in Gänze respektieren zu wollen. Ein letztlich tödlicher Widerspruch, der den Tod allererst erschafft, dilatiert in den partiellen Toden von Krankheit. Normalität, das ist entsprechend die Einhelligkeit der Vorbehaltseinräumung, welche die blinde (konsumatorische) Teilhabe an der Gewalt dieses Vorbehalts gewährleistet." ... ⇒ [mehr]

"Das narzißtische Übertragungsextrem der Verdinglichung als der paradoxe Zusammenfall von letzter Aufwertung und letzter Abwertung im Sprung von den Personen zu den diese ersetzenden Dingen, das ist bereits das allenthalben verdeckte Motiv der Herstellung von Dingen und mitnichten eine kranke narzißtische Zutat zu denselben, die man von diesen therapeutisch abziehen könne. (...) Was aber ist dann Krankheit? Krankheit ist die Spürbarkeit der ... ⇒ [mehr]

"Alles, was menschlich, menschlich gemacht ist, besteht, projektiv/re-präsentativ in Selbstvorstellung und -feststellung als tote Alterität meiner selbst als ich selbst; jegliches Projekt/Re-präsentat, alle Dinglichkeit in der Mortalität des Vater-Tochter-Inzest-abgedeckten Mutterleibs als (Mutter-Sohn-inzestuöses) Sohnesdisponat. (...) Projektion/Repräsentation bedeutet aber, mehr noch, Selbsteindrang dahinein zum Zweck ... ⇒ [mehr]

"Das Jenseits des Narzißmus besteht in dessen dinghafter Unbewußtheitserfüllung als maschinelle Objektivität. Psychoanalytisch aber bleibt dieses Jenseits-Superdiesseits als Makrounbewußtes gänzlich ungeschoren vom Pathologieverdikt Narzißmus, so als hätte diese seine mortale Dinghaftigkeit die Macht, alle Schuld zu absorbieren; ganz im Gegensatz zur Nicht-Autotomie, Einbehaltung desselben als Krankheit, die, halbherzig, ... ⇒ [mehr]

"Es gilt die These, daß Dinge Todesrepräsentanzen, aufgeklärt: Todes-nicht-Repräsentanzen, nämlich Todestriebrepräsentanzen seien. Jener Begriff besagt die Phantasmatik des Dingphantasmas, dieser hingegen dessen Kritik. Eine Art der Kritik indessen, die das Kritisierte in keiner Weise zu beseitigen befähigt ist; folgenlose Kritik demnach ohne Alternative.
Inbegriff dieser frustranen Kritk: per definitionem ist der Tod ... ⇒ [mehr]

"Notorisch gehen wir davon aus, daß der Rationalitätsprogreß, verdichtet in Sachen Dingproduktion, sich dem Phantasma der Inkorporation und Exkrementation von Dingen verschuldet, und zwar unter der Bedingung, daß in diesem phantasmatischen Herstellungsvorgang es zu keinerlei Permissivität und ebenso zu keinerlei Transparentwerdung der phantasmatischen Körperumhüllung dieses Produktionsarkanums kommt; daß vielmehr der Austritt ... ⇒ [mehr]

"Die Wundermetabasis der Inzeste, inbegrifflich des apostrophierten Letztinzests, in absolvente Dinglichkeit hinein setzt sich zwar als der große Befreiungsschlag namens materielle Kultur in Szene, schleppt jedoch in deren Arkanum, kryptisch, das Insgesamt der inzestuösen Unbilden, reifizierter Sprengstoff, weiterhin mit sich herum - und harrt so der martialischen Emanzipation. (Psycho)pathologie nun hält diesen terrorisierenden Wartestand ... ⇒ [mehr]

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