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Passagen zu: Entschuldung

"Krankheit, das ist nichts anderes, als die Exkulpationsverheißung der Ichautonomie buchstäblich zu nehmen, also beides widersprüchlicherweise in einem disponieren zu wollen: diesen Gewaltverschluß und seine Geöffnetheit instantan. Nur daß die geöffnete Ichautonomie, die Bewußtseinsofferte dieses Unbewußten, dies Trugbild selber vorspiegelt. Widerstand als die Identität von Krankheit und deren Gegenteil." ... ⇒ [mehr]

"Wie immer besteht das Pathologieproblem darin, den Schuldaufriß, dermatologisch hier am Körper-Ding-Übergang als solchem (de)plaziert, zu fliehen; Pathologie als frustrane Schuldflucht. Man muß sich schon eine ganze Menge, ganze Systeme von Schuldfluchten einfallen lassen, wenn es etwa der Bedrängnis einer Therapie wegen nicht mehr vergönnt ist, das selbstsanktionelle Leiden, so es ein solches ist, als abschließende hermetisierende Sühne ... ⇒ [mehr]

"Im Absturz des Begehrens, die Alterität des Nutriments selbst zu sein, werde ich initial Schuld-selbstreferentiell krank, gebe den Selbstbezug her sodann zum schuldigen Körper, transformiere denselben in dessen depressive Schuldbefindlichkeit, hebe diese in die neutralisierende Selbstansicht desselben auf, und beziehe diese wiederum so auf sich selbst, daß sie abzuheben beginnt, um abzustürzen und so fort. So der Progreß/Regreß gelingender ... ⇒ [mehr]

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