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Passagen zu: Körper

"Apropos »Psychosomatik« - längst bevorzuge ich das Konzept eines transphysiologischen Aufschlusses der betreffenden Symptome, nämlich als szientifisch überschießende Sinngebilde nach der Maßgabe kurzum der objektivitätsekstatischen Todestriebökonomie (...). Dadurch zurückgedrängt erscheint das psychosomatische Kausalitätsmodell der Psychodetermination organischer Läsionen, vorbehalten dem Konversionsfall organmedizinisch nicht mehr ... ⇒ [mehr]

"Nicht nämlich gibt es einerseits den, gar auch noch vornehmlichen sexuellen, Körper einerseits und die Dinge andererseits, die der Körpermetaphorisierung durch sie irgend durch Ähnlichkeiten entgegenkommen - ein Übertragungs­verhältnis auch, das jederzeit seiner - infantilen/ästhetischen/pathologischen - Unverbindlichkeit wegen, rückgängig gemacht werden könne; basal vielmehr ist der Übertragungsvorgang des Körpers in das Ding/als ... ⇒ [mehr]

"Gleichwohl gibts kein psychoneurotisches und auch kein psychotisches Symptom, das keinen Objektivitätsbezug mit Dingimplikationen aufwiese; immer ist nicht zuletzt ein Gebrauchszusammenhang von Dingen beeinträchtigt. Den Schein einer Ausnahme machen die Körperkrankheiten - ich spreche des Subjektivismus darin wegen nicht mehr gerne von psychosomatischen Erkrankungen -, insofern sich hier die angemaßte Bewußtheit des Ödipuskomplexes eben in ... ⇒ [mehr]

"Kultur insgesamt erweist sich - als solche sich verleugnende - Notgeburt, nämlich die der dinglichen Körperdoublierung; als Ergebnis der Anderenmortifikation; bringt es, kompensatorisch triumphal, wie befristet auch immer, zuwege, den sterblichen Körper im Verbrechen seiner Verdinglichung entsühnend vom Tode zu erlösen; und gewährleistet so ein erhebliches Surplus an entschuldeter Verfügungsgewalt. Ja, man sollte es wissen können - das ... ⇒ [mehr]

"Körper (Leib/cogito/»corps propre«) und dessen Dingdouble entstehen aus der Hergabe der Nichts-Kontradiktion als Sein/Auseinanderzusammenhalt; welches glättend Verbum (oder gar Schrift und gar »Urschrift«) zu nennen, fundamentalmetonymisch die ganze Metaphysikverfälschung beinhaltet. Wie diese Nachträglichkeitskathexe vermeiden? Eben nicht, und so. Mit dem ersten Augenaufschlag aber hat sich das Dingdouble schon in den »corps propre« ... ⇒ [mehr]

"Organismusgenerisch pathogen rückeinschneidet sich das Ding in den Körper (»en soi« in »pour soi«, Nichts in Sein) und veranlaßt derart diesen, instantan sich in jenes hineinzutotalisieren. Was, wenn es gänzlich gelänge, ja das Gottesphantasma, der Tod wäre. Organismusgenerisch in einem jedoch pathogen gibt sich dieser (vor)grundlegende Metaphysikprozeß immer dann, wenn sich Körper und Ding, zunächst seinsförderlich ... ⇒ [mehr]

"»Tödlicher Wunschweg des Körpers in die Leiche«, »Nichts-widersprüchliche Seinsbegehrlichkeit« - was soll das? Kaum aber wird ein Weg an der Unterstellung vorbeiführen können, daß der (womit?) »verklebte, ja verkeilte« Körper unnachlaßlich davon wunschträumt, sich als lebendige Leiche letztzuvervollkommnen, einszuwerden nämlich mit seinem toten Double, um dessen Todesmächtigkeit, sich im Ganzen entschuldend, innezuwerden. Hier ... ⇒ [mehr]

"Was ist Technik? Die Wiederkehr des urverdrängten/fundamental-verwor­fenen Menschkörpers im Toten todeslebendig - eine pathognostische Definition, die mittels des transkribierten Freudschen Todestriebtheorems weiter präzisiert werden könnte; worin der ausschlaggebende revenant-Vorgang, Opferprozeß mit seiner dinglich-mortalen Opferausfällung Technik Freudianisch die Inversion des »Ursadismus« (»Todestrieb« i.e.S) in den ... ⇒ [mehr]

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