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Passagen zu: Mutter-Sohn-Inzest

"Die Ausgangskonstellation - filiale Zentralperspektive - sei der Mutter-Sohn-Inzest; und dessen dingliches Kulturkorrelat die Konsumtion. Woher aber rühren die beiden ersten Bezugsgrößen Mutter und Sohn? Und muß es nicht ungereimt scheinen, dass so die Konsumtion den Anfang macht, wo sie notorisch doch, folgend auf Produktion und Zirkulation/Tausch/»Aufzeichnung«, am Ende steht? Ferner kommen Kompabilitätsnöte zwischen dem unterstellten ... ⇒ [mehr]

"Das System der Inzeste - selbst schon die Ödipusmythe gibt dafür mehr her, als die psychoanalytische Vereinseitigung auf den allzeit familial hypostasierten Mutter-Sohn-Inzest suggeriert. Gleichwohl steht diese Inzestart am Anfang, nämlich als Elternvernichtung durch den »erstgeborenen« Sohn: Vatermord und Mutterinzest, Absperrung der Exogamie, Herkunftsinkorporation - der ganze Wahn der Absolutheit. Allein, der also vergöttlichte Sohn ... ⇒ [mehr]

"Es ist die Tiefschlafnäherung der Todesgrenze, die den Abstoß von dort in rettende Motilität hinein provoziert. Diese seltsame Kommotion ist die nächtige Form der todestrieblichen Todesparade: kompromissuell in sich zurückschlagende Aufstehensprobe. - Zur pathologischen Ausweitung dieser NREM-Paradoxie gehört vorrangig der Somnambulismus: die Überkompensation einer »abnormen Schlafvertiefung«, symptomatische (Wieder-)Umkehr des inversen ... ⇒ [mehr]

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