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Passagen zu: Mythologie

"Spätmythologisches Sprechen liefe - de facto freilich nicht, im Gegenteil - wissenschaftlicher Aufklärung den Rang ab, insofern diese, Wissenschaft, nichts anderes sein kann, als die bewusstlose Ausführung dessen, was Mythologie, Theologie, Metaphysik als Phantasmen überwertiger Anmaßung, letztlich immer der Prätention der Gewalt des Todes (»Unsterblichkeitsstrategien«!), spätzeitlich bloßlegt." ... ⇒ [mehr]

"Welchem Zweck untersteht meine »bestimmte Verwendungsart« von Mythen? Sie dient dem Zweck des intellektuellen Aufschlusses der im Mythos jeweils betroffenen Kulturphänomene. (...) Es handelt sich - so meine Mythenbeanspruchung - um so etwas wie »szenisches Verstehen«, also um Psychoanalyse »avant la lettre«, ja um eine diese in ihrer genealogischen Valenz auf Philosophie hin überbietende Maßnahme, auf dem Weg zu ... ⇒ [mehr]

"... daß ich die einschlägigen, in dissidenter Philosophie beheimateten Aufklärungsinstrumentarien aus mythologischen, antiken, griechisch-römischen, Kontexten beziehe, also aus der insgesamt Kultur- und damit zumal Technik-genealogischen Bodenlosigkeit des Mythos, der es nicht verschmähte, seiner kulturlegitimatorischen Hauptfunktion unbeschadet, gleich zu Beginn solch aller Kultur Opferprovenienz, deren Gewaltcharakter, deren ... ⇒ [mehr]

"Alle mythisch- explanatorische Imagination, und eben gerade nicht nur die testierende, vielmehr auch die monierende, stellt die konkretistische Verdichtung, in diesem Sinne die Metaphorik dessen dar, was allzeit geauftragt unabgeltbar sich verschiebt, verteilt, ausdünnt, verflüchtigt, um sich auf anderen Schauplätzen, unerkannt, von woher stammend, wo genuin zuvor festgemacht, destruktiv zu reakkumulieren." ... ⇒ [mehr]

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