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Passagen zu: Pathognostik

"Welche Rede also führen wir? Eine überflüssige Scheinrede, die weder die Konsumtion entriert noch aber deren (logische) Inhibition. Es ist selbst eine Art von Todesrede der Memorialität, die eine Art von Relikt, Rückstand reminiszierter Todeskontrarietät aufrechterhält; ein wahrlich ungewollter Subjektivitätswiderhall ganz nur noch von Gnaden dieses Einen Gottes." ... ⇒ [mehr]

"Wie lauten hier nun unsere pathognostischen Voten? Wir machen den magischen Charakter, die magische Prophylaxe der Pathologien (und überhaupt der Abweichungen) stark - sie sind imaginäre mißratende Sterblichkeitsparaden. Unsere psychoanalytische Rückbezugsgröße ist entsprechend der Todestrieb. Pedalisierende Absetzungsfolie dafür ist Lacans strukturalistischer »linguistic turn«. Ferner beziehen wir expressis ... ⇒ [mehr]

"Nach pathognostischem Verständnis gibt es keine Krankheit ausmachenden subjektiven Zutaten zu den Dingen; alle solchen vermeintlichen Zutaten, die tunlichst wieder weggeschafft werden sollen, holen aus den Dingen selber bloß diejenige Dimension hervor, die ihnen wesentlich (im buchstäblichen Sinne: also letal) innewohnt, die üblicherweise aber vergessen wird, und wenn sie hervorkommt, zum randständigen Betriebsunfall verfälscht zu werden ... ⇒ [mehr]

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