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Passagen zu: Phantasma

"Pathognostisch vermieden ist das psychoanalytisch übliche splitting, die Isolierung von Subjekt und Objekt mit ihrer eindeutigen Pathogeneitätsschlagseite auf jenes hin, das die ganze Last des an ihm therapeutisch, on dit, gar verschwindenen Phantasmas so zu tragen hat. Daß es einzig als krankes phantasmatisch organisiert ist, das soll sich als Möglichkeit der Phantasmenliquidation kompensieren: so die Psychoanalyse; während die ... ⇒ [mehr]

"Ein vielleicht triftiges ingeniöses Lacansches Beispiel: »Das Trauma provoziert das Phantasma, und das Phantasma schirmt das Trauma ab«; und meine Tropologie dazu: Die menschliche Sterblichkeit, der - vorgestellte - Tod, generiert den Gottesbegriff, die schiere Absolutheit, und diese deckt, defensiv epikalyptisch, den allerschütternden Mortalitätsausgang ab - und weiter: wie lange hält diese Decke, wodurch bricht sie ein? usf." ... ⇒ [mehr]

Dinge "sind nicht wesentlich bloß das, was sie sind (»Die Realität ist ... auch nicht in den Dingen mit sich selbst identisch«), also nicht wesentlich tautologisch. Sie weisen vielmehr, symbolisch und konkretistisch zumal, auf den Körper zurück als dessen exkulpative Überbietung. Diese aber ist phantasmatisch und affiziert als Phantasma den Körper rück-wirkend wiederum soweitgehend, daß er diese seine tote Überbietung als er selbst, ... ⇒ [mehr]

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