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Passagen zu: Psychoanalyse

Pathognostik ist der Titel der vom Autor konzipierten kritischen Psychoanalyse als psychoanalytische Philosophiekritik und philosophische Psychoanalysekritik. (...) Ihre von der herkömm­lichen Psychoanalyse abweichende, ihre disparaten Traditionen integrierende Hauptthese lautet, daß die gesamte gesell­schaft­liche - institutionelle und technologische - Objektivität bereits dasjenige als ihren eigenen Produktionsgrund in sich enthält, ... ⇒ [mehr]

"Die disponierende Sprache der Psychoanalyse, sie ist ein einziger - wenns hoch kommt hochherziger - Moralismus-Fetisch, der sich folgerichtig steigern muß zum Normalzustand allererst des vollendeten Verschlusses/des vollendeten Unbewußten als autonomes Ich und als tautologisches Ding, beide konsumatorisch wohlfunktionierend aufeinander bezogen." ... ⇒ [mehr]

"Pathognostik ist der (...) Titel des von mir initiierten Versuchs einer zeitgemäßen Fortschreibung der Psychoanalyse. Die Kritikspitze dieses Versuchs richtet sich gegen deren Subjektivismus, der seine Auflösung allererst erfahren kann in der Objektivitätsversetzung des Unbewußten, gleichbedeutend, disziplinär, mit dem Übergang der Psychoanalyse in Rationalitätsgenealogie, also in Philosophie; eine Maßnahme, die nicht zuletzt dadurch ... ⇒ [mehr]

"Die Psychoanalyse könnte in ihren selbstliquidatorischen, nicht eigentlich ausgeführten und rezipierten Theoremen, zentral dem »Todestrieb«, eine Fundamentaltheorie des Opfers, bar der Utopie des Opferausgleichs oder gar der Opferaufhebung sein. Nicht zuletzt dann in praktischer Verfahrens­rücksicht bedürfte der Status dieser Fundamentaltheorie der Klärung, dies vielleicht unter dem Stichwort einer »Aufklärung ohne Alternative«, einer ... ⇒ [mehr]

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