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Passagen zu: Sexualität

"Die sexuelle Erregung, weitest davon entfernt, triebhaft zu sein, besagt nichts anderes als die erotische Beglaubigung einer, wie immer auch nur eingebildeten, als solchen indessen zuhöchst realen Vollmacht, ja von Tötungspotenz." ... ⇒ [mehr]

"In der indefiniten Verteilung von Eros und Thanatos auf die Geschlechter muß allzeit mit Umschlag-Zuwachsraten gerechnet werden: jener (Eros), weiblicherseits eingenommen, treibt dieses (Thanatos) Terror, männlich, hervor: Erosgipfel als Todesverkündigung, aktiv wie passiv (»männlicher Protest«" wider die Spermaabgabe-Effeminierung). Das heißt aber: das Gewaltelement auch in genitaler Sexualität bleibt ... ⇒ [mehr]

"Wird aus dem Jenseits des Geistes des Körpers gedacht - und im Großrahmen der männlichen Geistexzesse kann Sexualität nichts anderes bedeuten als Körperreminiszenz, -eingedenken, der Memorialität, zumal der intellektuellen, restlos entledigt -, so entsteht ja der Schein der Selbstrückbindung, von der Selbstüberholung her»gedacht«: Pseudologie eines Ganzheitsbewußtseins (Person etc.) als sentiment, Sentimentalität (...). Allein schon ... ⇒ [mehr]

"Unser so gänzlich unnatürlicher Sex in seiner ganzen Natürlichkeit als faschistischer Opfermaskerade doppelter Weiblichkeitsopferung wird im einzelneren aber auch deswegen nicht gänzlich von unserer gewaltigen Maschinenjungfräulichkeit absorbiert, weil er dem Doppelopfer in diesem hermetischen Raume seiner Doppelopferhaftigkeit uneingeschränkte sexuelle Selbstentfaltungschancen beläßt: das eingeräumte Gefängnisentzücken. (...) So ... ⇒ [mehr]

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