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Passagen zu: Symbol

"(Sexual)symbole, die eben nicht kontingente und wiederabziehbare subjektiv-ödipale Zutaten zu den als solche dienenden Dingen sind - ebensowenig sind Symptome von dieser, von Symbolen bloß durch Anhaftung unterscheidender Art -, selbst schon deren Gehalte vielmehr das ganze Produktionsmotiv der entsprechenden Dinge ausmachen und also von diesen scheinbar nur entfernt und arbiträr gemacht werden können. Psychopathologie richtet sich demnach ... ⇒ [mehr]

"Somit sind in der Symbolbildung Symbol und Symbolisiertes auf Gedeih und Verderb liiert, und zwar als Ursprungsgedächtnis, als die Memorialität beider, von Körper und Ding zugleich. Unschwer dann nachzuvollziehen, daß Pathologie, Psychopathologie zumal, so etwas wie einen Gedächtnisüberfall, hypo- und hypermemorial auf Null und Unendlich hin in einem, ausmacht und als einzigen Gehalt den Terror der Transsubstantiation, das »Unheimliche«, ... ⇒ [mehr]

"Inkorporation, zumal, übertragenerweise - was wird worauf übertragen? Nicht geht es an, den Symbolgehalt als eigentliche Gründungsrealie seiner imaginären Symbolisierung zu stipulieren, nein, jene, nicht minder, untersteht derselben Phantasmatik wie diese, die ebensowenig den inversen Ursprung jener ausmacht. Zu transferieren gibt es garnichts, wohl aber mahnt sich in der Möglichkeit der Symbolisierung die buchstäbliche Homogeneität ... ⇒ [mehr]

"Somit stellt sich die Introjektion/Inkorporation als Grundprozeß der Symptombildung heraus: Entsorgung meiner Kellerleichen durch mich selbst - sei's drum, kurzum, doch abermals mit Rest -, nekrophagisch. So aber ißt und trinkt man sich das Gericht, wenn immer nicht instantan das dingliche Sublimat des Kadavers, wunderbar zubereitet, auf dem Speiseplan steht: Selbstsein des - in der Reintrojektion des Projizierten - vorgestellten Todes ... ⇒ [mehr]

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