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Passagen zu: Trauma

"Ein vielleicht triftiges ingeniöses Lacansches Beispiel: »Das Trauma provoziert das Phantasma, und das Phantasma schirmt das Trauma ab«; und meine Tropologie dazu: Die menschliche Sterblichkeit, der - vorgestellte - Tod, generiert den Gottesbegriff, die schiere Absolutheit, und diese deckt, defensiv epikalyptisch, den allerschütternden Mortalitätsausgang ab - und weiter: wie lange hält diese Decke, wodurch bricht sie ein? usf." ... ⇒ [mehr]

"Beginnen wir mit dem Geburtstrauma (...). Fraglich die Selbstempirie dieses zweitgeborenen Traumas: Kein Erinnerungszugang ist vergönnt, so dass das Trauma nicht auch so vehement ausfällt, dass sich Amnesie über es legte.
Das heißt aber, dass eben das Geburtstrauma selbst die Löschung des Erinnerungsvermögens ausmacht, ein Beisichbehalten im Status der "Urverdrängung", eines Signifikats ohne entsprechenden Signifikanten und deshalb ... ⇒ [mehr]

"Was wird traumatisiert, wodurch und weshalb mit der Folge Gedächtnis? - Das Wodurch der Traumatisierung ist inbegrifflich die Erfahrung von Differenz. Das Was die vorhergehende Ausschreitung der Indifferenz - vorhergehend nicht in zeitlichem, vielmehr binnengenerativem Verstande: kein traumatisierendes Differenzerleben ohne die interne Unterstellung der gegenteiligen Indifferenz des so erzeugten Differenten, ebenso ... ⇒ [mehr]

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