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Passagen zu: projektive Identifikation

"Das letzthin vergeblich Abgespaltene und Projizierte, das ist die menschliche Sterblichkeit, der Tod, der seine – zugelassenen – Abwehren hier Spaltung und Projektion je schon eingeholt hat und im Tode de facto einholt. Nicht werden wir den Tod los, indem wir wähnen, ihn aus uns heraus in also todgeweihtes Anderes – immer das Andere meiner selbst – hineinexilieren zu können. Die »projektive Identifikation« besagt es: Alle ... ⇒ [mehr]

"Explosion und Implosion, Anderen- oder Selbstmord - es ist der unannehmbare Tod, der uns, wechselseitig, in diese Engen treibt. Urfrevel projektive Identifikation, der keine Weile, hier nicht wie dort nicht, Äquationen des Selbst- und Anderen­verzehrs, erlaubt. Und die Allmacht des Todes erfüllt sich im schlechthin unvollziehbaren und also letztangemaßten Nichtsverdikt über alles Sein." ... ⇒ [mehr]

"Fällig wird, begründungstriftig, die Erhebung der üblicherweise kryptischen Dingfunktion jenseits der unvermeidlichen Zweckrationalität allen geregelten Gebrauchs. Es ist, namens existentialontologisch, die Funktion der Entschuldung (Schuldabsorption), der Entsühnung des korrupten sterblichen Menschkörpers, dessen erstes Purgatorium, dessen Therapiezurichtung au fond. Die fragliche »Waffenhaftigkeit der Dinge« ergibt sich immer dann wie ... ⇒ [mehr]

"Speziell nun der Triebgipfel »Todestrieb«, beansprucht als »Urabwehr« des Todes, läßt den Gesamtbestand homogener Triebe (»Ödipuskomplex«, »Narzißmus«) wesentlich zu »ursprünglichen« hypertrophen Todesabwehren werden, und die »Abwehrmechanismen« fungieren dann als »eigentliche Abwehr« der »ursprünglichen«. Entsprechend rückt der Tod in die Position des Triebultimatums.
Die Todesabwehr im ganzen erfüllt sich, ihres ... ⇒ [mehr]

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